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Sportlich • Menschlich • Nachhaltig
 

Clubmeisterschaften 2023
06.09.2023

Vorwort
Der Modus für die Austragung der Clubmeisterschaften hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mal wieder geändert und phasenweise auch für reichlich Gesprächsstoff gesorgt, der aber immer intern im Club zufriedenstellend aufgearbeitet werden konnte…
In diesem Jahr gab es zusätzliche Hürden, die bewältigt werden wollten. Sehr früh im Jahr war allen bewusst, dass der „klassische“ Termin für die Clubmeisterschaften – das erste Wochenende im September – aufgrund der Umbaumaßnahmen der Grüns auf den Spielbahnen #13 bis #16 zu etwaigen Komplikationen führen würde.
Welche Optionen gab es und für welche sollte man sich entscheiden?
Unser Vorstand hatte im Vorfeld viel zu besprechen um eine adäquate Lösung zu finden.
Der Plan, die Clubmeisterschaften bereits im April, also vor(!) dem eigentlichen Saisonstart auszutragen war zwar kein schlechter Gedanke, aber weder das Wetter noch die Platzverhältnisse hätten einen fairen Wettkampf auf Augenhöhe zugelassen. Vielleicht auch gut, dass dieser Gedanke wieder verworfen wurde und die Zeit dahingehend genutzt wurde die immensen Schäden auf dem Platz zu beheben, welche die Firma Wildschwein & Co. zu Beginn des Jahres verursacht hatten. Nicht zuletzt waren viele potenzielle Teilnehmer erleichtert, da einige wohl „frühsaisonale Leistungsdefizite“ befürchteten. Doch zurück zum Austragungsmodus. 
Im Fokus stand nun, die Clubmeisterschaften auf nur einer 9-Loch Schleife durchzuführen.
Aber auch diese Variante verlor schnell an Zustimmung, da das „Verkehrsaufkommen“ gemessen an den zu erwartenden Teilnehmern bei zwei oder drei 9-Loch-Runden schlichtweg zu hoch werden würde und entsprechend nur durch eine Reduzierung der Teilnehmer möglich gewesen wäre.
Dies kam selbstverständlich nicht in Frage und somit musste eine finale Lösung gefunden werden. 
Das Regularien-Team des DGV wurde befragt, wie man in unserer Situation sinnvoll verfahren solle.
Die Lösung:
Die Clubmeisterschaften 2023 wurden auf einem 14 Loch-Platz ausgetragen. Die vier übrigen Bahnen wurden, hinsichtlich der Handicap-Relevanz für jeden Teilnehmer als „Netto-PAR“ gewertet… - für manche im Zählspiel ein Fluch, für viele allerdings auch ein Segen.
Damit aber in der Anzahl der Bruttoschläge niemand bevor- oder benachteiligt wird zählten zur Ermittlung der jeweiligen Clubmeistertitel nur die tatsächlich gespielten Bahnen. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Dr. Daniel Schmidt-Isenbeck für die Unterstützung des Sekretariats durch eine eigens für diese Clubmeisterschaften angelegte Excel-Tabelle. Vielen Dank, Daniel.
Durch diese Maßnahmen reduzierte sich der (Club)Meisterschaftsplatz auf PAR 54 (was die sehr, sehr gut klingenden Endergebnisse erklärt), für die Nettowertung blieb es bei PAR 70. 

Clubmeisterschaften 2023
Der sportliche Teil:
70 Teilnehmer und Teilnehmerinnen traten zur Ermittlung von fünf Titeln gegeneinander an.
50 Herren und 20 Damen, und es wurden teilweise richtig gute Ergebnisse gespielt, soviel kann man schon vorwegnehmen.
Bei bestem Spätsommerwetter ging es am Samstag pünktlich um 9:30 Uhr los mit Runde eins. Gestartet wurde nach Handicap Herren und Damen jeweils unter sich, was in der Vergangenheit auch nicht immer so war. Es ging an der Spitze eng zu, in allen Klassen. Am Ende der ersten Runde konnte sich demnach noch niemand in Sicherheit wägen und beruhigt zurücklehnen.
Tag 2, Runde 2. Es ging früh los und es wurde bereits nach Ergebnis gestartet. Diejenigen, deren Performance am Vortag nicht ganz so überzeugend waren mussten sich den Wecker früh stellen und bereits ab 7:00 Uhr auf dem ersten TEE den Starter begrüßen. Auch hier soll zwischendurch ein großes Dankeschön an Harald Roth nicht unerwähnt bleiben. An beiden Tagen startete er das gesamte Feld! Vielen Dank, Harald.

Die letzte Spielgruppe startete um 11:00 Uhr. Die Sonne legte sich auch am Sonntag nochmal so richtig ins Zeug und brachte alle nochmal gehörig ins Schwitzen, bei einigen hätte allerdings der mentale Druck schon für eine übermäßige Hidrosis gereicht.
 
Nach zwei gespielten Runden gab es einen CUT. In der Altersklasse 50 wäre eigentlich schon an dieser Stelle Schluss gewesen, aber es lag für einige Teilnehmer dieser Altersklasse noch im Bereich des Möglichen den Damen- oder Herrentitel zu erreichen. Bei den Damen lag die Wahrscheinlichkeit mit Brigitte Schmidt wesentlich höher als bei den Herren. Sie kämpfte mit (oder gegen?) Maggi Blum und Charlotte Muellenbach um die Krone der Damenwertung. Die Drei gingen mit einer Differenz von drei bzw. vier Schlägen in die Schlussrunde. Und Charlotte trotzte der Sonneneinstrahlung, den Strapazen der bereits gespielten Runde und drehte nochmal richtig auf. Sie spielte mit einer 60 (+6) ihre beste Runde des Wochenendes und nahm ihren Mitspielerinnen jeweils zehn und elf Schläge ab. Damit stand schonmal die Clubmeisterin DAMEN fest.
 
Zu dieser Zeit waren die Herren noch auf der Runde unterwegs und in der letzten Spielgruppe war Spannung pur angesagt. Mit einem Gesamtergebnis von 111 Schlägen (+3) nach zwei Runden lag (der bis dahin amtierende Clubmeister) Dr. Maximilian Peter einen Schlag vor Johannes Walter (112/+4) und Jan Koschella (113/+5). Es wurde starkes Golf gespielt in dieser letzten Runde. Der vorletzte Flight mit Dennis Fitz (117/+9), Alexander Gertenbach (121/+13) und Tom Lichte (122/+14) hatte mit dem Ausgang der Meisterschaft nichts zu tun, obwohl Dennis Fitz mit einer 56 (+2) eine sehr gute dritte Runde spielte. Das Einzige, was diese drei hautnah miterlebten war die Tatsache, dass sich ab Spielbahn #10 immer mehr zuschauende Fußgänger dem letzten Flight anschlossen… - auch schon eine Tradition geworden im GC Kassel-Wilhelmshöhe. Das Grün der #18 ist frei, nur noch drei Akteure auf dem Platz und die Terrasse ist voll. Völlige Ruhe. Die Blicke gespannt… 

Zwei Pars (Maxi und Hannes) sowie ein Birdie (Jan) durften zum Schluss bewundert werden. Aber die Faust in den Himmel reckte der neue, alte Clubmeister!
 Mit einer 53(-1) und insgesamt zwei Schlägen über Par nach drei Runden verteidigte Dr. Maximilian Peter seinen Titel aus dem Vorjahr.

Die Sieger der Altersklassen 50 standen ja eigentlich vor der Runde schon fest, denn Wertung für die „Leicht“-Senioren basiert auf nur zwei gespielten Runden. Da sich Brigitte Schmidt in der dritten Runde der Damenwertung gegen Charlotte Muellenbach geschlagen geben musste bleibt ihr „nur“ der Titel Clubmeister AK50 DAMEN.
 Bei den AK 50 HERREN ging Tom Lichte als designierter Clubmeister in die dritte Runde, wohlwissend, dass er mit dem Titel der Herren nichts mehr zu tun haben würde.

Ähnlich wie Brigitte bei den Damen erging es Jan Koschella, der trotz einer soliden Schlussrunde am Ende „nur“ den Titel des in der Kategorie AK30 HERREN erlangte.
 
 Bleibt zu erwähnen, dass es in diesem Jahr keinen Titel bei den AK30 DAMEN zu vergeben war, da nicht genug Teilnehmerinnen an den Start gegangen sind. Sehr schade eigentlich. Bleibt zu hoffen, dass wir 2024 wieder mehr motivierte Damen in dieser Altersklasse verzeichnen können.

Bei der Siegerehrung wurde es nochmal glänzend – im wahrsten Sinne des Wortes. In diesem Jahr wurden erstmals neue (Wander)Pokale präsentiert, welche die Titelträger bis zu den Clubmeisterschaften 2024 in ihre Obhut nehmen dürfen… - dann wieder auf 18 Spielbahnen…!
 
DAMEN
BRUTTO
1.       Charlotte Muellenbach                 192 Schläge
2.       Maggi Blum                                   199 Schläge

NETTO
1.       Daniela Ebert

AK50 DAMEN

BRUTTO
1.       Brigitte Schmidt                               128 Schläge
2.       Jaqueline Schmidt                           144 Schläge

NETTO
1.       Dr. Kristina Schaefer 

HERREN
BRUTTO
1.       Dr. Maximilian Peter                       164 Schläge
2.       Dennis Fitz                                         173 Schläge

NETTO
1.       Daniel Betz

AK30 HERREN

BRUTTO
1.       Jan Koschella                                    168 Schläge
2.       Dr. Michael Claar                             189 Schläge

NETTO
1.       Dr. Fritz Kollmar

AK50 HERREN

BRUTTO
1.       Tom Lichte                                         122 Schläge
2.       Michael Blum                                   123 Schläge

NETTO
1.       Dirk Willig

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