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11.07.2020

Freitag ist Gastro Tag

Zumindest schon fünf Mal in Folge bei der Kasseler Golfwoche. Tja und da man sich von schönen Sachen nicht so leicht verabschieden sollte und es auch keinen Grund für eine Nichtfortführung dieser freitäglichen Institution gab, fand am Freitag , 10.7.2020, der 6. Gastro Cup der Fam. Heuertz im Rahmen der diesjährigen Kasseler Golfwoche wieder statt.

Und wie! Die Anmeldelisten waren in Weltrekordzeit proppevoll und sogar die Warteliste musste verlängert werden, das Wetter spielte mit und natürlich war die Laune der Teilnehmer, wenn sie denn das Bällchen halbwegs trafen, mehr als blendend. Der Gastro Cup war fünfmal grandios und auch die 6. Auflage war trotz des Corona geschuldeten Abstands famos.


Aber mal kurz ein ernstes Wort bei all meiner Euphorie. In jetzigen Zeiten, also in Zeiten in denen manche Branchen total unverschuldet in die Schieflage geraten können, und die Gastro Branche gehört eindeutig dazu, ist es nicht selbstverständlich, dass man ein Sponsoring aufrecht erhält, nur weil die Leute es so gewohnt sind. Deshalb ist es umso beachtenswerter, dass die Fam. Heuertz, unsere Fam. Heuertz, trotz aller Einbußen den Gastro Cup am Leben erhalten hat und somit ganz eindeutig anzeigt, dass es nicht nur ein Job ist, bei dem man nur auf den Gewinn aus ist, sondern, dass es zwischen ihnen und den Mitgliedern eine Art Freundschaft oder zumindest ein schönes Miteinander gibt, was über den normalen Rahmen hinaus geht. Das ist schon einen Riesendank wert. Aber, wie es im ganz normalen Leben üblich ist, sollte so ein Entgegenkommen nicht einseitig ausfallen, sondern in einem Geben und Nehmen zum Optimum führen.

Golf gab`s natürlich auch. Sogar vom Allerfeinsten. So mussten die drei jeweiligen Netto Sieger ganz tief in ihre Könnerkiste greifen und sich in ihren Klassen unterspielen, um den Pokal mit nach Hause nehmen zu dürfen. Wobei 40 Brutto Punkte in der stärksten Netto Klasse, also A, schon ein Wort sind! Carl Siemon, also derjenige der dies geschafft hat, ist jung, talentiert und ehrgeizig, also beinhaltet er viele Attribute, die ahnen lassen, dass wir noch einiges von ihm hören werden. Dr. Sabine Mai, die Siegerin in der Netto Klasse B, ist zwar auch talentiert und ehrgeizig, aber ob es zum ganz großen Handicap-Durchbruch reichen sollte, wird die Zukunft zeigen. Schaun mer mal. Claudia Bracht letztendlich, die Überraschung der Netto Klasse C, ist eher so eine Art Wundertüte. Mal spielt die Intuitiv-Spielerin grandios auf, mal eher nicht. Am Freitag platzte das verborgene Talent gnadenlos auf und schon steht ein Pokal in der heimischen Vitrine.

Gebruttot wurde natürlich auch. Wobei die Differenzen (von 1 BP bis zu 29 BP) vom Tabellenletzten zum Sieger gewaltig sind. Tja, Königsklasse eben. Und zur Königsklasse gehört nun mal die Aussage, dass die üblichen Verdächtigen die Sache unter sich ausmachen. Tun sie auch, wie der Sieg von Brigitte Schmidt bei den Damen und Moritz Taube bei den Herren zeigt. Aber, mal ehrlich, man muss schon ganz gut spielen, um zu den Verdächtigen zu gehören, und geschenkt bekommt man dort auch nichts, also Hut ab vor der Leistung der beiden Sieger.
Zum König der Nearest-Sonderwertungen krönte sich Manfred Haake. Okay, beim „nearest to  the bottle“ auf der 10 mag die Hoffnung auf eben diese bottle (der Indianer spricht von „Feuerwasser“) ein Grund für den Kunstschuss gewesen sein, aber beim „nearest to  the pin“ auf der 17 zeigte er dann seine ganze Kunstschussklasse. Ach ja, schon wieder Dr. Sabine Mai! Sie gewann dort die Damenwertung. Vielleicht sollte ich meine Aussage mit dem Durchbruch doch nochmal überdenken. Last not least setzten sich zwei mehr als übliche Verdächtige beim „longest drive“ auf der 11 durch. Powerrebecca Kimm-Friedenberg und Thomas Lichte heißen die verdienten Gewinner.

Brutto
Herren                             Moritz Taube     29 BP

Damen             Brigitte Schmidt             23 BP

Netto
Klasse A (-14,8)
1.    Carl Siemon                               40 NP
2.    Michael Hahn                            37 NP
3.    Peter Altwasser                         36 NP

Klasse B (14,9-22,1)
1.    Dr. Sabine Mai                          38 NP
2.    Bernd Hoffmann                      36 NP
3.    Manfred Haake                        36 NP

Klasse C (22,2-)
1.    Claudia Bracht                          38 NP
2.    Michaela Fleck                          37 NP
3.    Meike Knorr                              35 NP

Sonderwertungen
Longest drive (11)
Damen  Rebecca Kimm-Friedenberg
Herren  Thomas Lichte

Nearest to  the pin (17)
Damen Dr. Sabine Mai   2,93 m
Herren Manfred Haake  3,36 m

Nearest to  the bottle (10)
Manfred Haake mit unglaublichen 0,48 m