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23.04.2020

1. Damenmannschaft - Corona macht erfinderisch

Auch beim Golfclub Kassel weiß man nicht, wann es mit dem Trainingsbetrieb wirklich wieder weitergehen wird und ob die Spiele in den Ligen überhaupt stattfinden werden.

Nichtsdestotrotz werden in der 1. Damenmannschaft höchst individuell verschiedene Trainingsformen (Tabata, Yoga, Joggen usw.) ausprobiert und wie überall ein Fitnessprogramm in den eigenen Vier Wänden absolviert. Aber auch der Umgang mit dem kleinen weißen Ball wird zum Teil auf sehr originelle Art und Weise trainiert, damit man seine Spielstärke zumindest halten kann. Das kurze Spiel, also Schläge bis ca. 10 Metern, wird problemlos jeweils im eigenen Garten auf dort vorhandene Ziele, wie leere Eimer, Baumstämme usw., geübt. Während die langen Schläge, z. T. über 200 Meter lange Abschläge, schon etwas mehr Improvisation verlangen. Einzelne Mannschaftsmitgliederinnen haben ein Abschlagnetz im Garten stehen, in das man den Ball mit voller Power schlagen kann. Man sieht zwar nicht, wie weit der Ball geflogen wäre, aber man kann den vollen Golfschlag ausführen ohne eine extra Glas- oder Lebensversicherung abschließen zu müssen. Andere haben Landwirte gefragt, ob sie auf einer ihrer Wiesen zu bestimmten Zeiten ein paar Bälle schlagen dürfen. Was zwar sehr aufwendig (einsammeln) ist, aber der Realität sehr nahe kommt. Ja und dank der modernen Techniken kann man sogar den Trainer per Skype am Training teilhaben lassen, so dass er korrigierend und beratend eingreifen kann.
„Auch wenn man momentan kein zielgerichtetes Mannschaftstraining durchführen kann, versucht man in der 1. Damenmannschaft alles Machbare, um sich nicht nur individuell in Form zu halten, sondern wenn möglich, sich sogar noch zu verbessern, um am Tag X, wenn es denn mal losgehen sollte und der Spuk vorbei ist, so optimal, wie machbar, an den Abschlag gehen zu können.“ so der Pressewart Klaus Purwin. „ Die Trainer Mike McLean und Andrew Winstanley und  der neue Captain der Mannschaft, Maggi Blum, tun so ziemlich alles, um die Mädels trotz strenger räumlicher Trennung per moderner Technik in Form zu halten und die körperlichen und technischen Basics zu optimieren. Mehr kann man in Zeiten von Corona nun leider nicht machen.“
Klaus Purwin