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Nachricht im Detail

12.01.2018

Gute Vorsätze für 2018? Dieser sollte die Nr. 1 sein.

Sie kennen doch alle bestimmt folgenden Witz: Sagt der Masochist zum Sadisten „Bitte, quäl mich.“ Antwortet der Sadist „Neeee!“. Witzende! Ich habe ihn zwar kapiert, aber etwas hat mich daran immer gestört.

Denn wenn der Sadist freiwillig nicht quälen will, wird er automatisch zum Masochisten. Aber damit quält er sich selbst doch am meisten. Im Endeffekt beide die Dummen. Also die Verlierer, der Masochist wird nicht gequält und der Sadist kann nicht quälen. Nichts win-win, total  loose-loose. Alle sind Verlierer, na schönen Dank auch!

Dieses Verlierer-Gen kommt dummerweise in unserer Gesellschaft sehr häufig vor, besonders wenn es um Bewegung geht.  Also der zwingend notwendigen Bewegung, um einigermasen  gesund zu bleiben. Quäle ich mich beim Training, bin ich Sadist und Masochist in Personalunion. Aber immer der Gewinner! Quäle ich mich überhaupt nicht, bin ich sehr bald der  Looser! Zumindest was meine Gesundheit angeht. Dann doch lieber  Personalunion!

Mittlerweile sollte doch jeder von uns begriffen haben, dass ein Minimum an Bewegung Pflicht für ein gesundes, zumindest einigermasen schmerzfreies Leben ist. Das Immunsystem wird nur durch Bewegung angekurbelt. Das Herz-Kreislaufsystem  schreit nach Bewegung. Arthrose  wird ohne gezielte Bewegungsmaßnahmen permanent schlimmer. Bewegung ist einer der besten Vorbeugungsmaßnahmen gegen Alzheimer. Rückenschmerzen bekommt man mit einer guten Bewegungstherapie meist in den Griff. Und so weiter, usw.. Wer rastet, der rostet und wer zuviel rastet, wird zwangsläufig zur  Rostbeule.
Genau deshalb kann ich es nicht verstehen, wenn man permanent irgendwelche Ausreden hört, warum derjenige gerade heute den Yogakurs, den Besuch im Sportstudio oder die Walkingrunde mit Freunden abgesagt hat. Blicken wir als  Beispiel nur mal auf Tiger Woods. Ich hab mich wirklich gefreut, als ich ihn Anfang December bei Sky wieder in Aktion gesehen habe. Okay, er hat weniger Häarchen, aber sein Körper war so was von gestählt, da sprang einem  jede Stunde im Gym ins Auge. Und es waren augenscheinlich reichlich Stunden. No pain, no gain!  Er wollte wieder schmerzfrei Golf  spielen und er hat sich dafür gequält. Und er hat es geschafft. Wenn man was wirklich will, muss man sich dafür quälen. Is nu ma so.

Ja und was will ich damit sagen? Dass wir alle uns mehr bewegen und viel mehr an unserem Körper arbeiten müssen, als es der Großteil von uns tut. Man muss seinen Körper fordern (quälen), damit die Muskulatur und die Kondition (Luft) besser werden. Das funktioniert in jedem Alter. Zwar unterschiedlich schnell, aber es funktioniert. Alles was das Leben so herrlich einfach macht, ist letztendlich Terrorismus  an unserer Gesundheit. Man muss jetzt nicht die Genialität vom Tiger haben, aber körperlich an sich zu arbeiten, erfordert zum Glück kein Talent, sondern einfach nur die Einsicht, dass ohne sinnvolle Bewegung nichts läuft. Außerdem Ball. Aber der soll ja eigentlich fliegen! Zumindest über die Bunker vor den neuen Grüns.

Außerdem plant der DGV das Projekt „Ready Golf“, bei dem unter dem Motto „spielen statt warten“ die Spielgeschwindigkeit drastisch verkürzt werden soll. Also nur noch 3 Minuten Ballsuchzeit statt 5 Min. und nur noch 40 Sekunden für den Schlag incl. Vorbereitung (Probeschläge). Es wird also flott auf den Fairways und Grüns. Ach ja, dies soll wundersamerweise sogar für unseren Club gelten. Und in unserem Club für alle Mitglieder. Ohne Ausnahme. Glaube ich zwar erst, wenn ich es sehe, aber es soll so kommen. Laut DGV. Genau deshalb sollte jeder von uns schleunigst anfangen, seinen Körper und damit seine Gesundheit auf Vordermann zu bringen. Der Sommer und damit die Golfsaison gehört nämlich denen, die sich das ganze Jahr über fordern und dementsprechend regelkonform über den Platz laufen können.